Eibmeier empfiehlt KNX Schulungen

Wie alles begann…

Manfred Meier alias „Eibmeier“ begann seine EIB/KNX Erfahrungen mit dem Kauf der ETS1 Demoversion welche schon kurz nach dem Kauf zu einer Vollversion lizenziert wurde. Damit ausgerüstet und mit ein paar zusätzlich angeschafften EIB Geräten wurde 1995 eine betriebseigene Übungstafel gebaut. An dieser Übungstafel hat er fleißig geübt und auch seine Mitarbeiter weiter ausgebildet. Zusätzlich wurden nahezu alle angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen wie Schulungen und Produktvorstellungen bei Elektrogroßhändlern oder andere EIB/KNX Schulungen genutzt um die Erfahrungen weiter auszubauen. Bereits im Jahre 1998 wurde das EIB Zertifikat (das heutige KNX Zertifikat) erworben.

Eine betriebseigene „EIB-Übungstafel“ (Foto von 1995), der Beginn einer Erfolgsgeschichte

Eine betriebseigene „EIB-Übungstafel“ (Foto von 1995), der Beginn einer Erfolgsgeschichte

Warum Schulungen?

Aus seinen eigenen Erfahrungen kann Manfred Meier bestätigen, dass ein Einstieg in KNX nicht nur die fachliche Kompetenz erheblich steigert sondern auch die Aufträge in ganz andere Dimensionen steigen lässt. Im Jahre 1996, als Eibmeier sein erstes Einfamilienhaus im Kundenauftrag mit EIB/KNX ausgestattet hat, lag der Preis für die Elektroinstallation eines Einfamilienhauses je nach elektrischer Ausstattung bei ca. 12.000 bis 15.000,- DM. Bei gehobener Ausstattung vielleicht bei 17.000 bis 20.000,- DM. (muss in engl. Pfund umgerechnet werden?!). Da die EIB/KNX Technik wesentlich mehr Möglichkeiten bietet alle Gewerke mit einem einheitlichen System zu steuern und zu visualisieren und zudem viel flexibler als eine konventionelle Elektroinstallation ist, lag das Auftragsvolumen für dieses erste EIB/KNX Einfamilienhaus damals schon bei 80.000,- DM und entsprach damit 400% Umsatzsteigerung. Wer sich einmal auf KNX Elektroinstallation spezialisiert hat kann unglaublich hohe Auftragssummen erreichen, welche in der Elektroinstallation bis damals nicht oder nur selten möglich waren. Der Markt und die Nachfrage nach Smart Homes wird immer größer und es fehlt wirklich an qualifizierten Betrieben welche diese Nachfrage abdecken können. Aus diesem Grund empfiehlt Manfred Meier „setzt auf KNX, investiert etwas Zeit und Geld und erntet dafür lohnende Aufträge“.

Damalige Mitarbeiter (v. links)  Elektromeister Martin H. und Azubi Gerhard L. an der betriebseigenen EIB-Übungstafel

Damalige Mitarbeiter (v. links) Elektromeister Martin H. und Azubi Gerhard L. an der betriebseigenen EIB-Übungstafel

Welche Inhalte?

Es ist völlig egal welche KNX Schulungen heute besucht werden. Ob das ein Grundkurs, ein Workshop oder eine KNX Produktvorstellung ist, aus jeder Veranstaltung nimmt man immer etwas mit. Wer redet säht, wer fragt erntet. Also ist es immer besser den anderen aufmerksam zuzuhören um von deren Erfahrungen etwas mit zu nehmen als sich zu viel in den Vordergrund zu stellen. Zuhören und fragen, so lernt man am schnellsten. Jeder hat Zugang zu solchen Kursen und Angeboten, man muss nur zugreifen und anfangen.

Ganz am Anfang empfiehlt sich selbstverständlich ein Grundkurs um die Basics zu erlernen. Dafür gibt es vielfältige Angebote als Kurse, Bücher und Eibmeier´s ETS5 Schnellkurs zum Selbststudium. Von den Inhalten her sollten zuerst die Grundfunktionen vermittelt und erlernt werden, da diese relativ einfach zu verstehen sind. Diese wären schalten, dimmen, Jalousie und Heizung. Sobald diese entsprechend verstanden sind, empfiehlt es sich tiefer in die Funktionen der Basisgeräte einzuarbeiten, denn schon einfache Schalt-, Dimm, Jalousie- und Heizungsaktoren verfügen heute über eine Vielzahl an weiterführenden Funktionen (z.B. Zentral-, Szenen-, Logik-, Zeitfunktionen und vieles mehr). Die alles vermittelt bereits der ETS5 Schnellkurs.

Erst wenn man gewisse Anforderungen nicht über diese weiterführenden Funktionen realisieren kann, empfiehlt es sich weitere KNX Geräte und deren Funktionen auszutesten und kennen zu lernen. So baut man sich seinen ganz eigenen Erfahrungsschatz auf und wird langsam aber stetig zu einem KNX Experten.

Für KNX Visualisierungen sollte man aufbauend etwas Zeit mehr Zeit investieren. Visualisierungen, also die optische Darstellung und Bedienungsmöglichkeit des KNX Gesamtsystems ist heute nicht mehr wegzudenken. Bei KNX Visualisierungen wird empfohlen diese auf ein fertiges System, welches nur mit den Grundkomponenten bereits in allen Funktionen funktioniert, aufzusetzen. Man muss dabei bedenken, dass KNX ein dezentrales Bussystem ist und bei Ausfall eines Gerätes sollte nur dessen Funktion ausfallen, alles andere soll ohne Beeinträchtigung weiter funktionieren. Visualisierungen verleiten aber gerne dazu, möglichst viele Funktionen über die Visualisierung laufen zu lassen um eventuell das eine oder andere KNX Gerät einsparen zu können. Das funktioniert natürlich bestens aber man muss immer bedenken, dass auch eine Visualisierung ausfallen kann. Wer dann die komplette Heizungsregelung nur auf der Visualisierung aufgebaut hat, kann unter Umständen bei Ausfall der Visu nicht gewollte Situationen herbeiführen.

Herstellerunabhängiger und gewerkeübergreifender Standard

KNX ist und bleibt der einzige Busstandart welcher die reibungslose Zusammenarbeit vieler unterschiedlicher Hersteller ermöglicht. Diese Tatsache ist anderen Bussystemen, welche auf z.B. nur einem Hersteller beruhen, sehr weit voraus, was eine langfristige Sicherheit von Ersatzgeräten betrifft. Wobei es unfair wäre, KNX als das einzige und beste Bus-System zu preisen. Bei KNX fehlt es sehr wohl in manchen Bereichen, wo andere Anbieter dem KNX durchaus voraus sind, was hauptsächlich Schnelligkeit und vollständige Datenauslesbarkeit betrifft. Dagegen sind der sehr einfache und systematische Leitungsaufbau der KNX- sowie der Versorgungsleitungen für die Verbraucher bei KNX unschlagbar. Da ist bei anderen Systemen einfach ein noch höherer Leitungsaufwand notwendig als bei KNX und auch die Flexibilität von KNX ist einzigartig. Dort wo die KNX Busleitung liegt stehen auch wirklich alle Funktionen des gesamten KNX Bussystem für Abfrage und Ansteuerung zur Verfügung. Da ist oft ein entscheidender Vorteil.

Letztendlich hat sich KNX noch immer als führendes System durchgesetzt und Manfred Meier hat mehrmals überprüft ob es „etwas Besseres als KNX“ gibt.

Fazit

Er blieb dem KNX bis heute treu, da ihn die KO-Kriterien anderer Bussysteme einfach nicht überzeugen (Gebundenheit an nur einen Hersteller, erhöhter Leitungsaufwand, junge Unternehmen…).


Manfred Meier
Manfred Meier

Manfred ist selbstständiger Elektromeister und zertifizierter KNX Partner und hat bereits 1995 seine ersten EIB/KNX Erfahrungen gemacht. Aufgrund seiner Spezialisierung auf EIB/KNX wurde er ein gefragter Spezialist und er veröffentlichte bereits 2004 sein gesammeltes Expertenwissens in dem ETS3 Schnellkurs.

 

Das Buch für Ihren KNX Erfolg

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